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Reisewarnung für Thailand: Tipps für Touristen

Mittlerweile haben 62 Länder Reisewarnungen für Thailand ausgesprochen. Unter ihnen auch Deutschland, Großbritannien und die USA. Derweil hat die Militärregierung aufgrund zu erwartender Demonstrationen für heute seit 9 Uhr morgens eine großräumige Sperrung der Innenstadt von Bangkok angeordnet. Auch große Shoppingmalls und Skytrain-Stationen sind betroffen.

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62 Länder sprechen Reisewarnung für Thailand aus

Mittlerweile warnen 62 Länder ihre Bürger vor Reisen durch oder nach Thailand. Davon raten 19 Länder ihren Bürgern sogar gänzlich von einer Thailand-Reise ab. Das deutsche Außenministerium warnt: „Am 22. Mai 2014 hat das thailändische Militär die Macht ergriffen. Am 23. Mai hat General Prayuth das Amt des amtierenden Regierungschefs übernommen Weiterhin gilt für das gesamte Land Kriegsrecht sowie eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 00.00 Uhr und 04.00 Uhr. Die Bangkoker Schnellbahnen (BTS, MRT und Airport Link) operieren nur bis 23.00 Uhr. Die Lage kann sich rasch ändern. Das Auswärtige Amt rät daher nachdrücklich zu hoher Wachsamkeit.“

Innenstadt von Bangkok heute gesperrt

Das öffentliche Leben in der Hauptstadt Bangkok verlief bislang weitgehend normal. Trotz Versammlungsverbot kam es vereinzelt zu Demonstrationen. Diese wurden in den letzten Tagen immer wieder durch das Militär aufgelöst. Aufgrund zu erwartender Demonstrationen hat das thailändische  Militär für den heutigen Sonntag  seit 9 Uhr morgens die großräumige Sperrung des Bereichs der  Rajaprasong Kreuzung durchgesetzt. Sämtliche Geschäfte in diesem Bereich blieben geschlossen, auch die populären Einkaufszentren Siam Paragon und Central World. Die Skytrain-Stationen Chidlom, Ploenchit und Ratchadamri bleiben noch den ganzen Tag geschlossen.

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Kriegsrecht: Tipps für Thailand-Touristen

Das Auswärtige Amt hat einige Tipps für Thailand-Reisende ausgegeben:

  • Es wird nachdrücklich empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen im gesamten Bangkoker Stadtgebiet sowie auch in ganz Thailand zu meiden. Eine gewalttätige Eskalation kann nicht ausgeschlossen werden.
  • Reisenden wird geraten, ausreichend Zeit für Transfers in und um Bangkok einzuplanen. Zu- und Abgang zum/vom Flughafen ist mit Pass- und Reisepapieren, die vorgezeigt werden müssen, laut militärischen Anweisungen auch während der Ausgangssperre möglich. Im Übrigen herrscht am Internationalen Flughafen Bangkok, Suvarnabhumi Airport normaler Betrieb. Nationale und internationale Anschlussflüge sind bisher ohne Einschränkungen möglich.
  • Reisenden wird empfohlen, sich über diese Reisehinweise und über die Medienberichterstattung über aktuelle Entwicklungen informiert zu halten und den Anweisungen von Sicherheitsorganen sowie dem Rat von Reiseveranstaltern Folge zu leisten. Dies gilt auch deshalb, weil Sender wie CNN und BBC in Thailand derzeit nicht empfangen werden können und strenge Zensurmaßnahmen verhängt worden sind.

Deutschland mahnt zu hoher Wachsamkeit – USA raten von Thailand-Reisen ab

Diese Länder raten laut der Bangkok Post derzeit von Reisen nach Thailand ab: USA, Spanien, Italien, Finnland, Russland, Griechenland, Ungarn, Malta, Iran, Hong Kong, Südkorea, Singapur, die Philippinen, Malaysia, Laos, Kambodscha, Vietnam, Kroatien und Zypern.

Diese Länder raten zu erhöhter Wachsamkeit: Deutschland, Österreich, Schweiz, Kanada, Mexiko, Brasilien, Chile, Großbritannien, Irland, Frankreich, Portugal, Belgien, Schweden, Niederlande, Dänemark, Litauen, Norwegen, Polen, Tschechische Republik, Rumänien, Lettland, Estland, Slowakei, Luxemburg, Türkei, Indien, Kuwait, Katar, Saudi-Arabien, Südafrika, Kenia, Nigeria, Israel, Kasachstan, Malediven, Japan, China, Taiwan, Macau, Indonesien, Brunei, Australien und Neuseeland.

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