Direktflüge nur noch mit Condor ab Frankfurt möglich

Viele Airlines müssen sparen und gehen Kooperationen ein. Dies oft zu Lasten der Passagiere, die auf Flügen nach Phuket, nun häufig Umstiege in den arabischen Golfstaaten in Kauf nehmen müssen. Gerade der Branchenzweite AirBerlin, die bis zum letzten Flugplanwechsel noch viele Direktflüge von und nach Phuket im Angebot hatte, haben nun nur noch Flüge mit Zwischenstopps im Programm. Selbst viele Direktflüge nach Bangkok, wie zum Beispiel ab Düsseldorf, wurden gestrichen.

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Nur Condor fliegt noch ab Frankfurt Phuket direkt an

Nur noch der „Ferienflieger“ Condor steuert ab dem größten deutschen Flughafen in Frankfurt die Sonneninsel Phuket direkt an. Will man mit einer anderen Airline direkt nach Phuket abheben, so sucht man vergebens. AirBerlin ist eine Kooperation mit Etihad Airways aus Abu Dhabi eingegangen und fliegt fast nur noch mit lästigem Zwischenstopp in Abu Dhabi oder Bangkok von und nach Deutschland.

Flug mit Zwischenstopps dauert bis zu 39 Stunden

Flüge mit Zwischenstopps sind meist mit einer stark verlängerten Flugzeit und weiteren unannahmlichkeiten für Passagiere verbunden. Gerade die günstigen Angebote der Airlines sind meist mit sehr langen Aufenthalten in einem der arabischen Emirate verbunden.

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Bis zu 39 Stunden dauert ein Flug von Phuket nach Düsseldorf dann schon mal, statt der sonst durchschnittlich 11 Stunden bei einem entsprechenden Direktflug nach Phuket ab Frankfurt, zumindest dann wenn man ihn möglichst günstig haben will. Schnellere Verbindungen, die früher Standard waren, lassen sich viele Fluggesellschaften dann teuer bezahlen. Einen Flug innerhalb der möglichen 11 Stunden gibt es ohnehin aber nur noch nach Frankfurt.

BGH-Urteil: Kein Schadenersatz bei Flügen mit Zwischenstopps

Ein weiterer Nachteil von Flügen mit Zwischenstopps kam in dieser Woche durch ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zu Tage. So gibt es Ausgleichsansprüche zum Beispiel bei starken Verspätungen auch dann nicht, wenn der jeweils erste Flug von Deutschland aus gestartet ist und gemeinsam mit dem Anschlussflug gebucht wurde. Die äußerst verbraucherfreundliche EU-Fluggastrechteverordnung gelte nicht für Anschlussflugverbindungen, die außerhalb Europas angetreten werden, so die Richter.

Voraussetzung sei, dass der Flug in der EU startet oder, handelt es sich um eine europäische Fluggesellschaft, auch landet. Nach dem Urteil der Richter am BGH ist diese Voraussetzung nicht erfüllt, wenn nur ein Anschlussflug außerhalb der EU verspätet ist. Der Anschlussflug sei als neuer Flug zu betrachten, der dann nicht den EU-Vorschriften unterliege.  (AZ: X ZR 12/12)

Weniger Direktflüge: Auch Bangkok ist betroffen

Selbst in Thailands Hauptstadt Bangkok gibt es kaum noch Direktflüge ab Deutschland. Während AirBerlin bis zum Flugplanwechsel die Metropole noch mehrfach in der Woche von Frankfurt oder auch Düsseldorf anflog, bietet nun nur noch Flüge mit Zwischenlandung in Abu Dhabi an. Vieler dieser Flüge werden zudem noch zum Teil oder komplett von Partner Etihad Airways angeboten. Ab Deutschland kann man derzeit nur noch ab Frankfurt mit Thai Airways und der Deutschen Lufthansa direkt nach Bangkok fliegen.

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