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Baht oder Euro? Geld sparen bei Kartenzahlung in Thailand

Baht oder Euro? Wer mit Kreditkarte oder Maestro-Karte (EC-Karte) in Thailand bezahlen möchte, bekommt immer häufiger diese Frage gestellt. Was viele Phuket-Urlauber nicht wissen: Wer auf diese Frage spontan falsch antwortet, zahlt zum Teil ordentlich drauf!

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Egal ob im Hotel, im Restaurant oder im Shopping-Center: Kartenzahlung mit Visa, Mastercard oder Maestro ist bequem. Leider kann diese Bequemlichkeit schnell teuer werden – nämlich dann, wenn man sich für die falsche Währung entscheidet. Eines vorweg: Bezahlen mit Bargeld ist in Thailand meist die günstigste Variante. Das gilt vor allem dann, wenn man die thailändischen Baht mittels Gratis-Kreditkarte gebührenfrei an einem thailändischen Geldautomaten abgehoben hat. Einige deutsche Anbieter wie etwa die Santander-Bank bieten diesen Service schon seit geraumer Zeit an und erstatten auf Antrag sogar Zusatzgebühren der ausländischen Geldautomaten-Betreiber, andere wie die DKB streichen dieses Angebot 2016.

Bei Kartenzahlung immer Baht als Währung wählen

Doch nicht immer hat man beim Shopping-Trip im Jung Ceylon oder Phuket Festival genügend Bargeld zur Hand. Dann stellt sich an der Kasse oftmals die Frage: Soll der Betrag in Baht oder Euro vom Konto abgebucht werden? Die richtige Antwort auf diese Frage lautet: in Baht! Der Grund dafür: Wenn man die Summer in Baht abbuchen lässt, wird das Geld von der heimischen Bank nach dem aktuellen Tageskurs in Euro umgerechnet und abgebucht. Und der ist immer günstiger als wenn man den Betrag direkt im Geschäft in Euro abbuchen lässt. Auf diese Weise lässt sich viel Geld sparen. Denn die thailändische Bank, mit der das Geschäft zusammenarbeitet, lässt sich diesen sogenannten Umtauschservice teuer bezahlen – und zwar mit einem deutlich schlechteren Umtauschkurs. Dieser kann für den Kunden mehr als 10 Prozent schlechter sein als der Kurs der heimischen Bank. Zu wissen, was man für den Einkauf in Euro bezahlt, kann also zum teuren Vergnügen werden.

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Vorsicht vor festem Umtauschkurs am Geldautomaten

In EU-Ländern ohne Euro wie Großbritannien, Polen oder Dänemark gibt es die Umtausch-Abzocke schon seit einiger Zeit auch am Geldautomaten. Urlauber, die Pfund, Zloty oder Kronen abheben wollen, erhalten im Geldautomaten-Display die Option, einen festen Umtauschkurs zu wählen. Auch hier lauert die Umtauschkurs-Falle. Denn wer sich am Geldautomaten für einen festen, vom Geldautomaten-Betreiber festgelegten Umtauschkurs entscheidet, zahlt in der Regel immer drauf. Das gilt auch fürs Geldabheben in Thailand. Wenn ein Geldautomat die Option „fixer Umtauschkurs“ anbietet, sollte man sich immer dagegen entscheiden. Auch dann, wenn im Display die Info erscheint, dass „die meisten Kunden sich für einen festen Umtauschkurs entscheiden“. Denn auch am Geldautomaten gilt: Der Umtauschkurs der heimischen Bank ist fast immer günstiger als der sogenannte fixe Umtauschkurs des Geldautomaten-Betreibers. Lautet am Geldautomaten die Frage „Baht oder Euro?“ sollte man also immer Baht wählen.

EC-Karte oder Kreditkarte?

Bleibt noch die Frage, mit welcher Karte man günstiger bezahlt. Viele europäische Urlauber haben neben ihrer Kreditkarte noch eine Maestro-Karte (früher EC-Karte) in der Geldbörse. Die Erfahrung vieler Urlauber zeigt: Wenn eine Zahlung mit Maestro-Karte möglich ist, sollte man sich hierfür entscheiden. Denn während die Auslandszahlung mit Kreditkarte oft um die 1,75 Prozent des Einkaufswerts kostet, sind die Gebühren für Maestro-(EC-)Kartenzahlung bei vielen Banken günstiger. Die Deutsche Bank verlangt beispielsweise 1,75 Prozent Gebühr für Kreditkartenzahlung, aber nur 1 Prozent für Maestro-Kartenzahlung. Aber nicht vergessen: Immer in Thai Baht (THB) abbuchen lassen – egal mit welcher Karte!

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