Reisekasse

Bargeld oder Karte?

Die Dichte an Geldautomaten auf der Insel ist verblüffend hoch. Gerade in den Touristenhochburgen Patong, Karon und Kata steht an jeder Ecke eine Cash Machine und in der Regel werden ausländische Karten akzeptiert. Allerdings sind die Gebühren fürs Geldabheben meist ziemlich hoch. Tipps, wie man diese Gebühren umgeht, finden Sie unter dem Link Geld abheben.

In den wichtigsten Touristenorten kann man in vielen Restaurants und Bars mit Karte bezahlen. Doch auch hier können Gebühren anfallen: Mit der Kreditkarte fallen bei Zahlungen im Ausland meist Gebühren von ca. 1,5% an – eine unnötige Belastung für die Reisekasse. In den großen Shopping-Malls wie das Central Festival in Phuket City oder das Jungceylon in Patong ist – zumindest in den großen Geschäften – auch die Zahlung mit Maestro-Karte (EC-Karte) möglich.

Allerdings stellen momentan einige deutsche Banken ihre Bezahlsysteme auf das neue Chipkarten-Verfahren V-Pay um. Das ist außerhalb der EU noch ziemlich unpopulär und somit dürfte es fraglich sein, wann auch in Thailand dieses Bezahlverfahren akzeptiert wird.

Bargeld ist oft besser

Wer in der Kneipe um die Ecke ein paar Drinks bezahlen möchte oder auf einem der zahlreichen Märkte ein Schnäppchen machen will, fährt mit Bargeld besser. Zum einen sind gerade kleinere Lokale und Marktstände nicht an die bargeldlose Infrastruktur angeschlossen, zum anderen kann es riskant sein, einem Markthändler seine Kartendaten anzuvertrauen. Im schlimmsten Fall ist der Marktstand einen Monat später weg und man läuft einer vermeintlichen Fehlbuchung verzweifelt hinterher.

Außerdem feilscht es sich leichter, wenn man behaupten kann, nur eine gewisse Summe Baht in der Tasche zu haben – und feilschen sollte man an den meisten Marktständen unbedingt! Denn die anfänglichen Preisvorstellungen der Händler sind darauf ausgelegt, sie um mindestens ein Drittel, wenn nicht um die Hälfte herunter zu handeln.

Nur soviel Bargeld, wie man braucht

Auch wenn mehrere Gänge zum Geldautomaten lästig erscheinen: Tragen Sie nur soviel Bargeld bei sich, wie Sie brauchen – möglichst in kleineren Geldscheinen. Auf gar keinen Fall sollten Sie in einem sichtbar gut gefüllten Geldbeutel mit lauter 1000-Baht-Scheinen herumwühlen. Bedenken Sie, dass Sie dann unter Umständen das halbe Jahresgehalt eines Einheimischen bei sich tragen. Das würde auch hierzulande bei einigen Zeitgenossen Begehrlichkeiten wecken.

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