Gay-Szene Patong: Ladyboys, GoGo-Boys und Moneyboys

Die Gay-Szene von Phuket befindet sich fast ausschließlich in Patong und ist komplett auf Touristen zugeschnitten. So etwas wie eine einheimische Szene existiert nicht. Die Gaybars befinden sich alle auf der Paradise-Soi, die sich wenige Gehminuten von der Bangla Road entfernt zum „Wolkenkratzer“ von Patong, dem Paradise-Hotel führt. Hier gibt es mehrere Hotels, Kneipen, GoGo-Boy-Bars, Massagesalons, Travestie-Shows und auch einige Clubs, in denen man tanzen kann. Der Eintritt in die Shows und Clubs ist meist frei.

Gay-Bars auf Phuket: Moneyboys und GoGo-Boys

Gay-Szene-Patong-Paradise-Soi (1)Ähnlich wie in der Hetero-Szene rund um die Bangla-Road gilt auch in der Homo-Szene von Patong: Die Einheimischen, die sich hier aufhalten, sind in der Regel nicht zum Vergnügen da, sondern verdienen hier den Lebensunterhalt für sich und oft auch für ihre Familien aus dem armen Norden Thailands.

Man sollte sich also nicht wundern, wenn der nette Thaiboy, der sich gerade neben einen gesetzt hat und mühsam versucht auf englisch eine Konversation zu starten mehr den Geldbeutel des Touristen im Sinn hat, statt die wahre Liebe. Man nennt die Jungs, die in den Kneipen und Bars auf Kundschaft warten hier schlicht Moneyboys. In der Regel gehören sie zum „Inventar“ einer Bar und müssen beim Barbetreiber erst ausgelöst werden, will man einen Moneyboy mit ins Hotel nehmen. Das Geld, das man in der Bar gezahlt hat, ist übrigens nicht der Preis für die sexuellen Gefälligkeiten. Der wird direkt an den Jungen bezahlt. Ähnlich sieht es mit den Gogo-Boys oder Show-Tänzern aus, auch sie können in der Regel „gebucht“ werden.

Ladyboys in der Gay-Szene

Die Ladyboys oder Gathoeys sind ähnlich wie auf der Bangla-Road auch hier unterwegs. Es handelt sich dabei entweder Transvestiten oder Transsexuelle in unterschiedlichen Stadien der Geschlechtsanpassung. Sie sehen biologischen Frauen teilweise verblüffend ähnlich. Die Ladyboys auf der Paradise-Soi sind in der Regel friedlich und nicht so aggressiv wie auf der Bangla-Road. Man kann sie hier sogar fotografieren ohne dafür horrende Preise bezahlen zu müssen. Ab 22 Uhr treten zudem viele Gathoeys in den Clubs auf.

Travestieshows auf Phuket

Gay-Phuket-Travestie-Shows1In den Discos des Paradise Soi gibt es jeden Abend bunte, schillernde Playbackshows, die man keinesfalls verpassen sollte. Der Eintritt ist in der Regel frei. Die Boat-Bar bietet zum Beispiel regelmäßige Shows. Die berühmteste Travestieshow Phukets ist jedoch nicht im Schwulenviertel rund um die Paradise-Soi, sondern im Süden von Patong, im kleinen Künstlerviertel. Dort befinden sich neben zahlreichen Malern auch das „Simon Cabaret“, ein toristisches Highlight der Insel.

Von überall her kommen die Touristen nach Patong, um eine der Shows zu erleben, oft in organisierten Bustouren. Der Spaß ist nicht ganz billig: In der günstigsten Kategorie kostet ein Platz 700 Baht, einen VIP-Platz mit gutem Blick für 800 Baht. Die organisierten Touren mit Abholung am Hotel liegen zwischen 1000 und 1500 Baht.

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4 Kommentare

  1. Habe mir eine simon show angeschaut am 08.06.2013 vip organisiert hat mich nur 550 thb. Gekostet man sollte schon vergleichen.was die preise angeht der service bleibt gleich.

  2. Mi aspettavo che venisse almeno citata Pattaya nell’articolo, essendo la così detta capitale mondiale dei Ladyboys. Ci sono famosissimi locali per ladyboy in questa città, come ad esempio il Tiffany Cabaret e l’Alcazar.

  3. like to live that life…
    but i’m a srilankan…

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