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Wie sicher sind Fähren nach Koh Phi Phi?

Mehr als 100 Menschen konnten in dieser Woche von einer Fähre von Koh Phi Phi gerettet werde, die drohte zu sinken. Das Touristen-Boot war auf dem Rückweg von Koh Phi Phi als hoher Wellengang das Schiff beschädigte. Es begann mit Wasser vollzulaufen. Alle Passagiere konnten unverletzt gerettet werden. Der Unfall wirft jedoch Fragen zur Sicherheit der zum Teil sehr alten Boote auf. Wie sicher sind die Touristen-Fähren auf Phuket?

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Touristen-Fähre fast vor Phuket gesunken

Die Fähre Puean Foong II war in der Nähe von Chicken Island (Koh Kai), etwa 15 Seemeilen vor Phuket, als starker Seegang das Schiff beschädigte. Wasser drang ein. Das Schiff drohte zu sinken.  „Als wir den Bericht erhalten hatten, haben wir ein Polizei Schiff der Marine geschickt, um alle zu retten“, so der Phuket Marine Polizei Inspektor Chatchai Sakdee. Doch in der Zwischenzeit kam bereits ein anderes Touristen-Boot zur Hilfe. Das Schiff „Pichamon“, das den umgekehrten Weg von Phuket nach Koh Phi Phi unterwegs war, rettete  die Passagiere und Besatzungsmitglieder.

„Teile des Schiffs-Bodens flogen einfach weg“, so einer der geretteten Passagiere. „Das Wasser drang ins Schiff ein, und es brach Panik aus. Zum Gl+ück reagierte die Besatzung schnell und wir bekamen ein paar Rettungswesten ‚“, so der Tourist weiter. Das Schiff mit den Geretteten setzte nach der Bergung seine Fahrt nach Koh Phi Phi fort, wo alle unversehrt um 19:30 Uhr ankamen.

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Boot nicht gesunken – soll repariert werden

Das Boot der „Friendship Sea Tour Co. Ltd.“ ist nicht gesunken. Es soll geborgen und repariert werden. Danach soll es wieder im Fährbetrieb von Phuket nach Koh Phi Phi eingesetzt werden die die betroffenen Fähre besitzt. „Große Wellen schlugen auf das Boot. Der Rumpf ist gebrochen und die Rückseite des Bootes hast sich mit Wasser geüllt“,  so der Managing Director der Fährlinie Samphan Aiyara. Der Kapitän der „Pichamon“, Decha Choleam, sagte derweil aus, dass alle Geretteten, die er auf seinem Boot aufgenommen hat, vorschriftsmäßig Rettungswesten trugen. „Es dauerte etwa 30 Minuten, um alle von ihnen zu retten“, sagte er.

„Wir haben keine Ahnung, wie lange die Reparatur dauern wird, aber wir werden das Schiff so schnell wie möglich reparieren. Alle Touristen haben eingesehen, dass es sich um einen Unfall handelte, und wir haben keine Beschwerden erhalten „, so der Managing Director der Fähr-Linie. Das darf bezweifelt werden. Ebenfalls glücvklich ist wohl der Umstand, dass das Schiff nicht vollbesetzt war, da derzeit Nebensaison auf Phuket herrscht. Man kann nur hoffen, dass die Behörden bei der Reperatur des Schiffes die Seetauglichkeit genauestens überprüfen.

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