Private Sonnenschirme auf Phuket nun offiziell erlaubt

So prall in der Sonne wie hier auf dem Foto, muss ab sofort kein Tourist mehr auf Phuket liegen. Wie die im Auftrag der thailändischen Militärregierung für Phuket zuständige königliche Marine nun mitteilte, ist es ab sofort jedem Tourist erlaubt seinen privaten Sonnenschirm mit an den Strand zu bringen. Diese offizielle Erlaubnis gilt sowohl für die drei großen Strände in Patong, Karon und Kata, als auch für die zahlreichen kleinen Strände der Insel

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Sonnenschirme auf Phuket ab sofort wieder erlaubt

Nach wochenlangem hin und her zwischen Gouverneur, den Bürgermeistern der Strandorte, der Polizei und der lokalen Wirtschaft, sprach nun gestern die im Rahmen der thailändischen Militärdiktatur für Phuket zuständige königlich thailändische Marine ein Machtwort. Ab sofort ist es allen Touristen erlaubt, ihre eigenen Sonnenschirme an den Stränden auf Phuket aufzustellen. Damit kommt die Militärregierung teilweise Forderungen aus der Tourismusbranche und den Hoteliers der Insel entgegen, die eine Aufhebung des Verbots gefordert hatten.

Vermietung von Sonnenschirmen und Sonnenliegen bleibt verboten

Die Erlaubnis von Sonnenschirmen gilt allerdings nur für Privatpersonen, die ihre Sonnenschirme mitbringen. Kommerziellen Anbietern ist es weiterhin verboten an den öffentlichen Stränden von Phuket Sonnenschirme oder Sonnenliegen aufzustellen und zu vermieten. „Ab sofort kann sich jeder Tourist selber entscheiden, ob er einen Sonnenschirm kaufen oder von Geschäften auf privatem Grund mieten möchte. Auf öffentlichem Grund wird es jedenfalls keine Anbieter von Sonnenschirmen mehr geben“, so Polizeikommandant Patchara.

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Auch Strandverkäufer ohne feste Stände bleiben verboten

Auch die vielen Strandverkäufer, die an den großen Stränden Phukets den Touristen von Maiskolben bis hin zu Tüchern und gefälschten Markensonnenbrillen alles verkauften, was sich über den Strand tragen ließ, haben weiterhin das Nachsehen. „Jeder Strandverkäufer, der Sonnen-Schirme oder Liegen am Strand anbietet, macht sich strafbar. Dazu gehören auch die Verkäufer von Waren, Getränken oder Dienstleistungen, die zu Fuß an den Stränden unterwegs sind“, so der Der Kommandant der königlichen Marine.

Einigermaßen unverständlich ist, dass die Jetski-Betreiber und Parasailing-Anbieter weiterhin ihrem Geschäft nachgehen dürfen. Gerade hier hat es in der Vergangenheit die meisten Probleme, wegen Abzocke, Beschwerden von Touristen und Unfällen gegeben. Hinzu kommen aktuell Probleme mit Touristen, die ihre privaten Sonnenschirme in den Landezonen der Parasailer und Jetskis am Strand aufstellen.

Wird Patong Beach bald in Zonen eingeteilt?

Insgesamt bleibt die königliche Marine weit hinter den Forderungen der Bürgermeisterin von Patong, Chalermlak Kebsub zurück, die die Rücknahme des Beach Cleanup und der damit einhergehenden Verbote forderte. Die umtribige neue Bürgermeisterin von Patong plant hierzu eine Einteilung des Strandes von Patong in verschiedene Zonen. So soll eine 500-Meter-Zone für Schwimmer eingerichtet werden, dann eine 300-Meter-Zone für Jet-Skis, dann wieder eine 500-Meter-Zone für Schwimmer und schließlich wieder eine 300-Meter-Zone für Jet-Skis unterteilt werden.

In den Schwimmer-Zonen sollen auf kompletter Breite Sonnenliegen und Sonnenschirme von kommerziellen Vermietern erlaubt werden. Eine Zone ohne Kommerz, Sonnenliegen, Strandstühle, Sonnenschirme und Jetskis ist indes nicht vorgesehen. Die Bürgermeisterin hält auch nach den neuesten Entwicklungen an ihren Plänen fest. Ein Ende der Auseinandersetzungen ist also erst einmal nicht zu erwarten.

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