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Preissturz: Notverordnung sorgt für Schnäppchen

Die Notverordnung, die für Bangkok und die umliegenden Provinzen eine Art Ausnahmezustand bedeuten, haben nun doch großen Einfluss auf die Touristenzahlen. Der thailändische Tourismusminister bestätigte nun, dass die Zahl der Touristen deutlich eingebrochen ist.

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Touristenzahlen wegen Ausnahmezustand eingebrochen

Auf einer Kabinettssitzung am Mittwoch erklärte der thailändische Tourismusminister Somsak Phurisisak, dass die Notverordnung für Bangkok und die anliegenden Provinzen nach wie vor potenzielle Touristen davon abhalten, nach Thailand zu Reisen. Das spürt nun auch Phuket, obwohl hier die Notverordnungen gar nicht gelten.

Schnäppchenpreise wegen Notverordnungen

Die sinkenden Touristenzahlen sorgen auch für sinkende Preise was Hotels und Pauschalreisen angeht. Dies gilt in erster Linie für Bangkok, wo die Hotelpreise um bis zu 70% in den Keller gingen, aber auch für Phuket. „Der Preissturz auf Phuket fältt derzeit noch nicht so hoch aus“, so Reise-Expertin Barbara Müller vom Reiseschnäppchen-Führer hotelio. Touristen könnten aber dennoch zum Teil auf gut 50% günstigere Preise hoffen.

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Touristen auf Phuket nicht von Ausnahmezustand betroffen

Touristen sind vom Ausnahmezustand zunächst einmal nicht betroffen. Der internationale Flughafen Suvarnabhumi und der nationale Flughafen Don Muang sind weiterhin geöffnet. Die Verkehrssituation in Bangkok hat sich auf den normalen Wahnsinn emtspannt.

Problematisch wird die Lage für Touristen nur, wenn die opposition gegen das Versammlungsverbot verstößt und weitere Demonstrationen abhält. Die Regierung spricht zwar davon, keine Gewalt anwenden zu wollen. Wenn die Lage jedoch dennoch eskaliert, dann könnte es auch für Touristen in Bangkok problematisch werden.

Schnäppchen: Thailand muss Dumping-Preise fürchten

Trotz der Einbrüche bei den Touristen zeigte sich der Minister Somsak zuversichtlich, dass man die Einnahmenprognose im Tourismus von 2,2 Billionen Baht trotz der politischen Unruhen noch erreichen werde. Reiseexpertin Müller hält das für unrealistisch: „Wenn sich die politischen Verhältnisse in Bangkok nicht bald stabilisieren, wonach es derzeit nicht aussieht, dann muss sich Thailand auf weitere Einbrüche und Dumpingpreise im Tourismusgeschäft einstellen.“

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