Bangla Road in Patong bald mit Park?

Patongs Amüsiermeile steht vielleicht vor einem Umbruch. Wie die Stadt mitteilte plant man im Bereich der „öffentlichen Flächen“ einen Park anzulegen. Der Haken daran: Die einst öffentlichen Flächen sind heute alle bebaut.

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Soi Bangla soll grüner werden

Die Stadtregierung von Patong hat Pläne vorgestellt, wonach Teile der Amüsiermeile Soi Bangla (Bangla Road) abgerissen werden sollen. Betroffen wären alle Grundstücke, die eigentlich öffentliche Flächen sind, obwohl sie von Privatpersonen bebaut wurden. An ihre Stelle sollen Grünflächen, eventuell sogar ein großer Park in Strandnähe entstehen.

Eigentümer von Bars könnten enteignet werden

„Vor mehr als zwei Jahrzehnten waren dies alles noch öffentliche Flächen. Jetzt müssen wir prüfen, ob wir sie für die öffentliche Nutzung zurückgeben. Der Mann, der am besten erklären könnte, was mit dem Land passiert ist, ist der im letzten Jahr verstorbene ehemalige Bürgermeister von Patong, Herr Pian Keesin“, so Poonsak Naksena von der Stadtverwaltung Patong. Dumm nur, dass dieser verstorben ist und es kaum Unterlagen zu den dubiosen Grundstücksgeschäften des umtriebigen Ex-Bürgermisters gibt.

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Proteste von Wirten zu erwarten

Will die Stadt ihre Pläne also durchsetzen, dann wird dies ähnlich wie bei der staatlichen Abriss-Orgie am Strand von Surin, nur unter großem Protest und Schutz der Armee durchzuführen sein. Es müssten zahlreiche der bekanntesten Bars der Bangla Road enteignet und abgerissen werden.
Ein Komitee bestehend aus Khun Poonsak, der gegenwärtigen Bürgermeisterin von Patong, Chalermlak Kebsub, dem Chef der Polizeistation des Bezirks Kathu und dem Vize-Gouverneur Suthee Tongyam soll derzeit zunächst einmal die Eigentumsrechte klären.

Doch kein Park? Will Patong nur Kasse machen?

Doch so weit wird es vielleicht gar nicht kommen, wie uns ein Insider aus der Stadtverwaltung verriet. „Mit dem nun in die Öffentlichkeit getragenen Plan einen Teil der Soi Bangla abzurießen und einen Park anzulegen versucht die Stadt nur eine Drohkulisse gegenüber den Barbetreibern aufzubauen. In Wahrheit will die Stadt hier nur abkassieren und Grundstückstitel möglichst teuer verkaufen“, so der Mitarbeiter der Stadtverwaltung Patong, der unerkannt bleiben möchte.

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Ein Kommentar

  1. Unglaublich, aber hier ist alles möglich

    Gruss Mauro

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