monsun phuket

Badeverbot: Strände auf Phuket gesperrt

Die Behörden von Phuket haben an einigen Stränden der Insel ein Badeverbot verhängt. Grund sind gefährliche Strömungen, die bereits einige Menschen das Leben gekostet haben. Dennoch ignorieren viele Touristen die Warnungen.

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Gefährliche Strömung: Strände nach Todesfällen gesperrt

Die starke Strömung des Meeres vor Phuket ist derzeit äußerst gefährlich. Wer schwimmen geht riskiert sein Leben. Nach mehreren Todesfällen in den letzten Tagen reagierten die Behörden nun und verhängten ein Badeverbot an einigen Stränden von Phuket. Betroffen sind die beiden Strände von Kata, sowie der Strand von Karon. Allein in der vergangenen Woche sind hier vier Menschen ertrunken und weitere 30 mussten von Rettungsschwimmern aus dem Meer gezogen werden.

Gespannte Seile sollen Touristen nun davor warnen ins Meer zu gehen. Die Rettungsschwimmer von Phuket warnen jedoch auch vor den anderen Stränden der Insel. Auf Phuket herrscht derzeit die Monsunzeit, lebensgefährliche Strömungen gibt es bereits in relativer Nähe zum Ufer, bei 20 bis 30 Metern.

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Dramatische Rettungsaktion in Kata

Wie das Internet-Portal Thailand-Tip berichtet, gab es gestern eine weitere dramatische Rettungsaktion in Kata. Es handelte sich um ein chinesisches Ehepaar, das genau an der Stelle ins Wasser ging, an der eine große Warntafel vor den Gefahren warnte. „Es bleibt für uns eine äußerst schwierige Aufgabe“, so ein Rettungsschwimmer. „Wir können noch so viele Schilder und Warntafeln aufstellen, die Touristen ignorieren sie einfach. Einige sind sogar der Meinung, dass sie genau zwischen den im Abstand von etwa 100 Metern stehenden roten Fahnen schwimmen gehen können“.

Russische Touristen halten rote Fahne für Glückssymbol

Ein weiteres Problem der Rettungsschwimmer sind wohl russische Touristen, die die rote Fahne als ein Glückssymbol ansehen.  Für Russen zeigt die Fahne also an, dass man gerade deshalb ins Meer zum schwimmen gehen könne. Die Rettungsschwimmer beschweren sich auch über die zunehmende Ignoranz der Touristen. Selbst die sehr lauten Trillerpfeifen und deutliche Handzeichen werden ignoriert.

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